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VDE: Embedded Systems treiben deutsche Schlüsselbranchen an
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Mittwoch, 24. Februar 2010
(ws) Mit Wachstumsraten von etwa 8,5 % pro Jahr erzielen „Embedded Systems“ in Deutschland geradezu „asiatische Werte“. Bis 2020 soll der jährliche Umsatz von etwa 17 Mrd. € auf rund 42,6 Mrd. € zulegen (A.T. Kearney Studie: Die IT-Industrie im Jahr 2020; 2009).
Der Grund für die wachsende Bedeutung in der Wertschöpfungskette: Eingebettete Systeme werden zunehmend zu „Enablern“ deutscher Schlüsselbranchen. In der Automobilbranche steuern sie konventionelle und elektrische Antriebe sowie Assistenzsysteme. Im Maschinenbau dirigieren sie selbstlernende Industrieroboter. Und auch in Leitmärkten wie Energieeffizienz, Smart Grids, Elektromobilität, Gesundheits-Assistenzsysteme und Heimvernetzung spielen sie eine entscheidende Rolle. Um so wichtiger ist es für den Standort Deutschland, die gute Forschungsposition in der Systemtechnik, bei anwendungsspezifischen ASIC (Application Specific Integrated Circuits) und zugehöriger Software in Markterfolge umzusetzen. Dazu ist es nötig, den Mikroelektronik-Standort Deutschland zu verteidigen, die Forschungsanstrengungen zu verstärken und die Hebeleffekte für die Anwenderindustrien zu nutzen. Zu diesem Schluss kommt das aktuelle VDE-Positionspapier „Embedded Systems“ der Informationstechnischen Gesellschaft im VDE (ITG).
„Die Mikroelektronik ist eine der Grundtechnologien für den Aufbau von Embedded Systems. Wenn die Mikroelektronik abwandert, könnte ein entscheidender Anteil der Wertschöpfungskette bei der Vermarktung von Embedded Systems ebenfalls wegbrechen. Deshalb sollte sich Deutschland intensiv darum bemühen, die Halbleiterproduktion im Land zu halten, um die beachtlichen Chancen für die Anwenderindustrien zu nutzen“, fordert Prof. Dr.-Ing. Ingo Wolff, Mitglied im VDE-Präsidium und Vorsitzender der ITG. |