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Newsflash
Bitkom: 71 % der Hightech-Firmen erwarten Umsatzplus
(ws) Im Hochtechnologiesektor hellt sich die Stimmung weiter auf: Die Erwartungen der Branche sind auch im zweiten Quartal 2010 gestiegen. 71 % der Anbieter von Informationstechnik und Telekommunikation (IKT) rechnen für das laufende Jahr mit Wachstum. Am optimistischsten sind Softwarehäuser und IT-Dienstleister. Aber auch die zuletzt gebeutelten Anbieter von Kommunikationstechnik erwarten zu 62 % steigende Erlöse. „Wir rechnen für 2010 mit einem positiven Geschäftsverlauf, die Nachfrage wird weiter steigen“, kommentiert Bitkom-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer die neuen Zahlen. 69 % der Unternehmen melden bereits für das zweite Quartal steigende Zahlen. Der Bitkom-Index zur Lage der IKT-Branche machte im zweiten Quartal einen erneuten Sprung um 13 Punkte auf 48 Punkte und liegt nunmehr wieder deutlich über Vor-Krisen-Niveau. Ende 2009 lag er noch bei minus 6 Punkten. Der Bitkom rechnet für die IKT-Branche in diesem Jahr mit Umsätzen von 140 Mrd. €.
Bei dem Bitkom-Branchenbarometer werden IKT-Unternehmen quartalsweise nach dem Geschäftsverlauf und ihren Erwartungen befragt. Der Bitkom-Index errechnet sich aus dem Saldo der positiven und negativen Umsatzerwartungen für das jeweils laufende Quartal.

ewz und Swisscom kooperieren in Zürich beim Glasfaserausbau   PDF  Drucken  E-mail 
Donnerstag, 28. Januar 2010

(ws) Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) und Swisscom haben die intensiven Verhandlungen zum Bau des Zürcher Glasfasernetzes erfolgreich abgeschlossen. Sie haben vereinbart, den Ausbau bis in die Haushalte und Unternehmen gemeinsam voranzutreiben.
Dank der Kooperation entstehen in der Stadt Zürich keine parallelen Netze. In den kommenden Jahren werden über 200.000 Haushalte und Unternehmen mit Glasfasern erschlossen. Gemeinderat und Stimmberechtigte müssen für diesen Weg aber noch grünes Licht geben.
Seit Mitte 2009 haben ewz und Swisscom intensive Verhandlungen über eine Zusammenarbeit beim Bau des Glasfasernetzes in der Stadt Zürich geführt. Die Verhandlungen mündeten nun in eine Grundsatzvereinbarung, die alle Eckpunkte der Zusammenarbeit festlegt. Stadtrat Andres Türler, Swisscom-CEO Carsten Schloter und ewz-Direktor Conrad Ammann haben die Vereinbarung gemeinsam der Presse vorgestellt.
Bis Ende 2017 wird eine flächendeckende Infrastruktur für das schnelle Datennetz in Zürich aufgebaut. In den Gebieten Albisrieden, Enge, Hirslanden und Limmat wird Swisscom die begonnenen Arbeiten fertigstellen. In den übrigen Stadtgebieten baut hingegen das ewz. Die bestehenden Rohrleitungsinfrastrukturen beider Partner werden für den Bau des Glasfasernetzes verwendet, was eine koordinierte Bautätigkeit ermöglicht. Die Unternehmen gewähren sich gegenseitig ein langjähriges unentziehbares Nutzungsrecht auf eine Glasfaser pro Anschluss. Dafür bezahlen sie dem Partner eine einmalige Entschädigung und beteiligen sich an den Betriebs- und Unterhaltskosten. Die von ewz und Swisscom bereits gebauten Glasfaseranschlüsse werden in das neue Netzlayout integriert. Praktisch alle Gebäude in der Stadt Zürich werden schliesslich einen Glasfaseranschluss erhalten.



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