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Anzahl ungeschützter Engeräte im Unternehmen wächst
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Freitag, 15. Januar 2010
(ws) Trotz eines deutlich steigenden Anteils mobil arbeitender Mitarbeiter setzen nur 27 % der von Check Point befragten Organisationen Verschlüsselungslösungen für den Schutz ihrer Geschäftsdaten ein.
Die auf Sicherheitslösungen spezialisierte Check Point Software Technologies Ltd. stellte jetzt die Ergebnisse einer weltweit durchgeführten Unternehmensbefragung vor, die in erster Linie auf Entwicklungen und Trends bei „Endpoint-Security-Lösungen“ abhebt. Danach nimmt die Anzahl der „remote“ arbeitenden Beschäftigten weiter zu. Die Unternehmen müssen ihre IT-Maßnahmen entsprechend erweitern und auf den Schutz ihres wachsenden, mobilen Mitarbeiterstamms abstimmen.
Der Untersuchung zufolge, bei der weltweit 224 IT- und Sicherheits-Administratoren befragt wurden, beschäftigten im vergangenen Jahr über 40 % der Unternehmen mehr mobil arbeitende Angestellte als im Vorjahr. Bei der überwiegenden Mehrheit der Organisationen (77 %) besteht bis zum einem Viertel der Belegschaft aus mobil arbeitenden Kollegen, die regelmäßig von zu Hause aus oder während Geschäftsreisen von außen auf das Unternehmensnetz zugreifen.
Ungeachtet der wachsenden Anzahl mobil arbeitender Benutzer gaben jedoch nur 27 % der befragten Organisationen an, dass sie derzeit für den Schutz der sensitiven Daten auf den genutzten Endgeräten eine Lösung für die Verschlüsselung von Festplatten verwenden. Bewegliche Speichermedien, wie zum Beispiel USB-Geräte, werden sogar nur in 9 % der befragten Unternehmen verschlüsselt. So bleiben also trotz zunehmender Mitarbeitermobilität die vertraulichen Geschäftsdaten auf portablen Endgeräten meist ungeschützt vor Datenverlust und Diebstahl.
„Bei weniger als 30 % von Unternehmen, die auf Datenverschlüsselung setzen, setzt sich folglich die Mehrheit der Organisationen in punkto Datenverlust und Verletzung des Datenschutzes einem hohen Risiko aus“, so Jörg Kurowski, Regional Director Central Europe bei der Ismaninger Check Point Software Technologies GmbH. „Glücklicherweise zeigen die Untersuchungsergebnisse auch Unternehmen auf, die sich angesichts eines wachsenden, mobilen Mitarbeiterstamms der Adressierung dieses Themas bewusst sind.“
Danach planen rund 47 % der befragten Anwender noch im Laufe der nächsten zwölf Monate die Anschaffung einer Endpoint-Security-Lösung, wobei Festplattenverschlüsselung (24 %), NAC (Network Access Control, 22 %) und die Verschlüsselung von Datenträgern (Media Encryption, 13 %) die populärsten Endpoint-Applikationen sind. Zu den führenden, bereits genutzten Anwendungen für die Absicherung von Endgeräten gehören Desktop-Antivirus (90 %), Anti-Spyware (56 %), Personal Firewalls (49 %) und VPN-Clients (49 %).
In Unternehmen mit weniger als 5.000 Angestellten geben die befragten IT-Mitarbeiter außerdem an, derzeit Endpoint-Produkte von durchschnittlich drei unterschiedlichen Herstellern zu verwenden, was Probleme im Sicherheitsmanagement nach sich zieht. Größere Unternehmen (über 5.000 Mitarbeiter) nutzen im Durchschnitt sogar Endpoint-Lösungen von fünf verschiedenen Anbietern und berichten ebenfalls über eine hohe Komplexität und Beeinträchtigungen in der Managementeffizienz. |