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Newsflash
Bitkom: 71 % der Hightech-Firmen erwarten Umsatzplus
(ws) Im Hochtechnologiesektor hellt sich die Stimmung weiter auf: Die Erwartungen der Branche sind auch im zweiten Quartal 2010 gestiegen. 71 % der Anbieter von Informationstechnik und Telekommunikation (IKT) rechnen für das laufende Jahr mit Wachstum. Am optimistischsten sind Softwarehäuser und IT-Dienstleister. Aber auch die zuletzt gebeutelten Anbieter von Kommunikationstechnik erwarten zu 62 % steigende Erlöse. „Wir rechnen für 2010 mit einem positiven Geschäftsverlauf, die Nachfrage wird weiter steigen“, kommentiert Bitkom-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer die neuen Zahlen. 69 % der Unternehmen melden bereits für das zweite Quartal steigende Zahlen. Der Bitkom-Index zur Lage der IKT-Branche machte im zweiten Quartal einen erneuten Sprung um 13 Punkte auf 48 Punkte und liegt nunmehr wieder deutlich über Vor-Krisen-Niveau. Ende 2009 lag er noch bei minus 6 Punkten. Der Bitkom rechnet für die IKT-Branche in diesem Jahr mit Umsätzen von 140 Mrd. €.
Bei dem Bitkom-Branchenbarometer werden IKT-Unternehmen quartalsweise nach dem Geschäftsverlauf und ihren Erwartungen befragt. Der Bitkom-Index errechnet sich aus dem Saldo der positiven und negativen Umsatzerwartungen für das jeweils laufende Quartal.

Globalfoundries und Qualcomm beabsichtigen Kooperation   PDF  Drucken  E-mail 
Donnerstag, 07. Januar 2010

(ws) Globalfoundries, ein Anbieter von Halbleiterfertigungstechnik, und Qualcomm Inc., Entwickler von Drahtlos-Techniken, -Produkten und -Dienstleistungen, haben sich auf eine Zusammenarbeit verständigt und eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.In einem ersten Schritt plant Globalfoundries, Qualcomm Zugang zu den führenden 45-nm-Low-Power-(LP-) und 28-nm-Low-Power-Techniken zu geben. Zudem ist eine Zusammenarbeit bei zukünftigen innovativen Prozessknoten geplant.
„Unsere Kunden verlangen für ihre mobilen Anwendungen zunehmend mehr Leistung bei niedrigerem Stromverbrauch sowie mehr Funktionen und höhere Portabilität. Daher gibt es einen großen Bedarf an leistungsfähiger Fertigung, was eine starke Technologiegrundlage wichtiger denn je macht“, sagte Jim Clifford, Senior Vice President und General Manager of Operations von Qualcomm CDMA Technologies.
Das Integrated-Fabless-Manufacturing-Modell (IFM) von Qualcomm verbindet alle Bereiche innerhalb des Halbleiterentwicklungszyklus und kann so schneller, effizienter und zu geringeren Kosten neue Produkte zur Marktreife bringen. Ein wichtiger Baustein in der IFM-Strategie ist der Multi-Foundry-Ansatz, der die Belieferung von Qualcomms Kunden sicherstellt und die Anpassung an eine sich schnell verändernde Nachfrage ermöglicht. Das IFM-Modell unterstützt die beschleunigte Markteinführung bei Qualcomm und trägt damit zu dem erwarteten exponentiellen Wachstum im drahtlosen Halbleitermarkt bei.
Die geplante Geschäftsbeziehung mit Globalfoundries wird sich auf Qualcomms Wireless-Geschäft konzentrieren und Technologien für Handhelds zur Verfügung stellen, die mit CDMA-2000-, WCDMA- und 4G/LTE-Mobilfunkstandards arbeiten. Dazu gehört auch das neue „Smartbook“-Segment. Beide Unternehmen gehen davon aus, dass Globalfoundries 2010 damit beginnt, Qualcomm-Designs in seiner Fab 1 in Dresden anzunehmen.



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